Guten Tag, lieber Leser! Es freut uns, hier einmal kurz mit Ihnen über den

 

Fifty-One International

 

plaudern zu dürfen.

 

Wenn Sie einen Service-Club suchen, dann sind Sie bei uns richtig: Der Fifty-One ist seit 1966 für Sie da - als erster Service-Club, der auf dem europäischen Festland gegründet wurde.

 

Service nennen wir den Dienst an der Gemeinschaft, Hilfe für bedürftige Mitmenschen. Dieser Aufgabe stellen wir uns in der Clubgemeinschaft, die freundschaftliche Bindungen sucht unter den aus allen möglichen Berufsgruppen kommenden Mitgliedern, den freien Gedankenaustausch ohne jedwede Scheuklappen aber im Sinne der gegenseitigen Achtung, Freundschaft und  Toleranz.

 

Wir treffen uns zweimal im Monat abends von 20 bis 23 Uhr, essen zusammen und erfreuen uns dann an einem meist interessanten Vortrag über alle möglichen Themen unserer Welt. (In der Rubrik “Aus unserem Clubleben” finden Sie einige Beispiele.) Hin und wieder besuchen wir auch andere Fifty-One Clubs, gestalten mit Ihnen Abende oder auch Tage, die dem Wunsch des Sich-kennen-lernens und des Sich-über-die-Schulter-blickens entgegenkommen.

 

Wer gerne auf Andere zugeht, sich mit den Gedanken Anderer auseinandersetzt und in der bzw. durch die Gegenwart Gleichgesinnter entspannt, fühlt sich wohl bei uns.

 

Beinahe hätte ich es vergessen: Fifty-One nennen wir uns, weil das Durchschnittsalter eines Clubs 51 Jahre nicht übersteigen soll. Der Sinn dieser Regelung ist klar: Wir wollen die Clubs jung halten, wünschen uns das spannungsgeladene Miteinander der Generationen, in dem neue Ideen durch Erfahrung, Erfahrung durch jugendlichen Dynamismus erfrischend ergänzt werden.

 

So, das reicht als Einstieg. Daß wir innerhalb des Clubs Strukturen haben, daß unsere Clubs zu Distrikten zusammengefaßt und die Distrikte im Generalrat vereinigt sind, versteht sich von selbst. Und wenn wir uns international nennen, dürfen Sie davon ausgehen, daß wir es auch sind. Mitglieder mit Fremdsprachenkenntnissen lernen zwar leichter und einfacher Freunde aus Belgien oder Frankreich, Finnland oder England, Luxemburg oder der Schweiz kennen und schätzen, aber ohne diese Kenntnisse geht es auch, finden sich doch überall bei uns Freunde, die helfend einspringen.

 

Ihr Claus Schumacher

Gouverneur D.122

 

 

Telefon: 0681-88.10.05

Fax:        0681-88.10.06

Mail:      KSchumacher5@gmx.de

 

 

  

Unser Fifty-One International erfreut sich an drei Clubarten, die einander ergänzen und beleben:

 

Die Fifty-One International Herrenclubs (Ursprung).

Die Fifty-One International Ladiesclubs.

Die Fifty-One International Juniorclubs.

 

 

Während die Herrenclubs zweimal pro Monat tagen, treffen sich die Damen nur einmal. Ansonsten bestehen nur minimale Unterschiede in den Clubsatzungen.

 

Wir hier in Deutschland haben noch keinen Damenclub, sind aber in engem Kontakt zu dem grenzüberschreitenden Ladiesclub „Brême d’Or“ in der Nähe von Saarbrücken, den wir Ihnen unter der Rubrik „Ladies“ kurz vorstellen werden.

 

Unsere Juniorclubs bauen auf jungen Leuten zwischen 18 und 32 Jahren beiderlei Geschlechts auf. Für sie gilt der Grundsatz der Klassifikation, also der Einteilung in Berufsgruppen, nicht, aber sie sehen sich wie die Herrenclubs zweimal pro Monat.

 

Aktuell denken wir daran, einen solchen Juniorclub im Saarland zu gründen. Vielleicht sogar einen grenzüberschreitenden Club Saar-Lor-Lux, der bei den heranreifenden Menschen unserer Gegend sicher Anklang finden wird. Warum nicht gleich auch im Club der Sprache unserer Nachbarn näher kommen?

 

Bitte wenden Sie sich wegen der Juniorclubs an

 

Herrn Jörg Kade

Vize-Gouverneur D.122

Telefon: 06831-42424

Fax:        06831-40380

Mail: optik_kade_saarlouis@t-online.de

Freudige Perspektiven

 

Lag es daran, dass nur wirklich Interessierte gekommen waren, oder vielleicht auch daran, dass unsere Freunde vom Generalrat und die Gäste der Akademischen Sitzung diesmal ganz gezielt zu uns sprachen abseits aller Allgemeinplätze und unverbindlicher Formeln, ich weiß es nicht. Jedenfalls hat mir dieser 30. Kongreß in Antwerpen besonders viel gebracht.

 

Man hört so oft, in der heutigen schnelllebigen Welt, in der von allen Seiten immer neue Reize auf uns einströmen, wo der Beruf und das Internet und das Fernsehen und die Börse einen Großteil unserer Aufmerksamkeit einfangen, sodass für Familie und Freundschaft, diese alten Bande unter den Menschen, keine Zeit mehr bleibt, dass in dieser Welt kein Platz sei für ehrwürdige Einrichtungen wie Service-Clubs. Und als Beweis wird mangelnde Präsenz und Mitgliederschwund angeführt.

 

Wenn wir uns aber einmal mit uns selbst und unseren ewigen Stresssituationen befassen würden, dann stellten wir fest, wie wenig wir verinnerlicht sind, wie sehr wir uns nach dem Zirpen des Handys und dem unverbindlichen Chatten  im Internet sehnen, weil wir dann wieder so bequem oberflächlich sein können. Gestresst und einsam. Andere stören uns allenfalls, weil sie Lärm machen. Und dazu noch Aufmerksamkeit erwarten.

 

Auf unserem Kongress wurden diese Fragen aufgegriffen. In dem positiven Sinn des „Heraus aus der Einsamkeit“, der Verbundenheit mit den Menschen, des Aufeinanderzugehens und der gemeinsamen Aufgaben im Rahmen unseres Clubs. Jemand sagte sogar, im Zeitalter der Internet-Internationalisierung, die gleichzusetzen sei mit einer globalen Verflachung, in diesem Zeitalter könne der Mensch, die Gemeinschaft, die Gedankenvielfalt am ehesten in unseren Clubs erhalten und gepflegt werden. Damit wir uns nicht ganz verlieren.

 

Wenngleich nicht alle Redner sich zur Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft, zur Verantwortung eines Jeden von uns gegenüber dem Freund deutlich bekannten, schwang doch diese aktive Gegenseite des Rechtes auf Freude stets mit. Mein Club und ich, meine Aufgaben in der Gemeinschaft, mein Wille zur Mitgestaltung. Jeder von uns als unverzichtbares Steinchen im Puzzle.

 

Und das machte mich freudig. In einem solchen Service-Club fühle ich mich wohl. Mit Freunden, die sich geben, die mithelfen zu gestalten, die selbstverantwortlich vorschlagen und ausführen.

 

Es gibt sie. Ihr habt es erlebt.

 

Claus Schumacher

Gouverneur D.122